Köln: El Mala verlängert Vertrag ohne Ausstiegsklausel bis 2031

1. FC Köln: Details vom Hammer-Deal: Familie von Said El Mala wird am nächsten Transfer beteiligt - BILD

El Mala bleibt in Köln

Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit dem 19-jährigen Spieler Said El Mala vorzeitig bis ins Jahr 2031 verlängert. Diese Vertragsverlängerung erfolgte ohne eine Ausstiegsklausel. Sportchef Thomas Kessler war massgeblich an den Verhandlungen beteiligt, die zu diesem Ergebnis führten.

El Mala galt in den vergangenen Monaten als Gegenstand zahlreicher Wechselspekulationen. Trotz lukrativer Angebote von anderen Vereinen entschied er sich für einen Verbleib beim rheinischen Bundesligisten. In einem Video wandte sich El Mala direkt an die Fans des FC und erklärte seine Entscheidung.

Der Spieler, der zuvor die Rückennummer 13 trug, wird in der kommenden Saison mit der Rückennummer 10 auflaufen. Diese Nummer wurde zuletzt von einem Publikumsliebling des Vereins getragen. El Mala ist der erste Kölner Spieler seit einer Club-Ikone, der diese Nummer erhält.

Details der Vertragsverlängerung

Die Vertragsverlängerung beinhaltet eine Verdoppelung des Gehalts von El Mala, das nun knapp unter 3 Millionen Euro liegt, einschliesslich Bonuszahlungen. Diese finanziellen Anreize waren Teil der Bedingungen, die eine Vertragsverlängerung ohne Ausstiegsklausel ermöglichten.

Laut Vereinsmitteilung betonte El Mala, dass er sich Gedanken über seine Zukunft gemacht habe. Die Gespräche mit den Verantwortlichen des FC, namentlich Trainer René Wagner und Geschäftsführer Thomas Kessler, seien jedoch ausschlaggebend gewesen. Er spüre ein grosses Vertrauen und eine hohe Wertschätzung im Verein.

El Mala äusserte den Wunsch, mit dem FC und den Fans eine gute Saison zu spielen und versprach, dafür alles zu geben. Er sei sich der Bedeutung bewusst, mit der Rückennummer 10 für den FC zu spielen.

Interesse anderer Vereine

In den vergangenen Monaten gab es wiederholt Wechselspekulationen um El Mala. Borussia Dortmund hatte sich dem Vernehmen nach lange um eine Verpflichtung des Spielers bemüht. Die Ablöseforderungen des FC sollen bei mindestens 50 Millionen Euro gelegen haben, was den Verantwortlichen des BVB zu hoch war, woraufhin sie sich aus den Verhandlungen zurückzogen.

Nach dem Rückzug von Borussia Dortmund gab es Berichte, dass sich auch der Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig mit El Mala beschäftigte. Zudem soll es Interessenten aus der englischen Premier League gegeben haben. Trotz dieser Angebote entschied sich El Mala für den Verbleib in Köln.

Sportchef Kessler lobte El Malas Professionalität und seine Haltung. Er erklärte, dass man gemeinsam zu der Überzeugung gelangt sei, dass El Malas Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist und er am Geissbockheim sehr gute Voraussetzungen für seine weitere Entwicklung vorfindet. Kessler betonte, dass El Mala seit Beginn der Vorbereitung täglich seine Leistung, Professionalität und Haltung unterstreiche und den Weg mit voller Überzeugung mitgehen möchte.

In der vergangenen Saison erzielte der deutsche Junioren-Nationalspieler in 34 Ligaspielen für den FC 13 Tore und trug damit massgeblich zum Klassenerhalt bei. Die Familie von Said El Mala wird am nächsten Transfer beteiligt sein.

Credit: gmx.ch

Source: bild.de

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fussball, Super League und internationale Wettbewerbe.